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| 11.04.1955 |
Taekwon-Do wird von Choi Hong Hi vorgestellt |
| 29.10.1963 |
Taekwon-Do war erstmals Disziplin bei den
jährlich stattfindenden Nationalen Sportfestspielen |
| 1965 |
Taekwon-Do kam nach Deutschland |
| 22.03.1966 |
Die ITF (Internationale Taekwon-Do Federation)
wurde gegründet |
| 1968 |
Die erste Deutsche Meisterschaft fand statt |
| 28.05.1973 |
Die WTF (World Taekwon-Do Federation) wurde
gegründet |
| 25.-27.05 1973 |
Die erste Weltmeisterschaft in Seoul |
| 1976 |
Die erste Europameisterschaft in Amsterdam |
| 09.04.1976 |
Anerkennung durch das Internationale Military
Sports Council (CISM) |
| 17.06.1980 |
Anerkennung durch das Internationale Olympische
Komitee (IOC) in Moskau |
| 24.07.-02.08. 1981 |
die ersten World-Games in Santa Clara/USA
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| 12.08.1983 |
Aufnahme als offizielle Sportart der Pan-American-Games,
ein Jahr später offizielle Sportart der Asian-Games |
| 03.-05.07 1986 |
erster World Cup in Colorado Springs /USA |
| 17.-20.09. 1988 |
Vorführungsdisziplin bei den 24. Olympischen
Spielen in Seoul |
| 2000 |
Taekwon-Do ist olympische Disziplin und nimmt
an den Olympischen Spielen in Sydney teil |
| 15.06.2002 |
Die Welt trauert um den Begründer des Taekwon-Do,
General Choi Hong Hi |
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| Ausführliche Informationen
(Quelle: www.taekwondo.de) |
Soo Bakh Do: Yi-dynasty (ca.1392) 
Taekwon-Do ist eine koreanische Kampfkunst, die sich über
viele Jahrhunderte hinweg entwickelt hat. Um die Entstehung des
Taekwon-Do zu beschreiben, muß man sich etwas mit der Geschichte
Koreas beschäftigen.
In den ersten nachchristlichen Jahrhunderten war das Gebiet des
heutigen Korea in drei Königreiche aufgeteilt: Koguryo im
Norden, Baek Je im Südwesten und Silla im Südosten,
wobei Koguryo flächenmäßig bei weitem das größte
war.
Dies führte dazu, daß die beiden südlichen Länder
Baek Je und Silla in ständiger Wachsamkeit gegen die militärische
und wirtschaftliche Bedrohung aus dem Norden lebten. Vor allem
für Silla wirkte sich dies insofern positiv aus, als die
eigene Kraft und Stärke in jeder Beziehung erhalten und verbessert
werden mußte. Man erkannte hier, daß eine geistige
Überlegenheit die Grundlage für das Widerstandsvermögen
gegen den Norden war, und so entwickelte man vielerlei Systeme,
die die geistige Substanz des Volkes nährten und verbesserten.
Zu diesem Zweck wurde unter anderem im 6. Jahrhundert n. Chr.
von dem König Chin-Hung das Hwarang-Do gegründet, eine
Organisation, in der die talentierte Jugend der damaligen Zeit
aufgenommen und im Ideengut des Zen unterrichtet wurde. Dieses
Ideengut wendete man auf verschiedene Künste, Wissenschaften
und die Selbstverteidigung an. Damit war der Grundstein für
die
Entstehung des Taekwon-Do gegeben. 
Für die Hwarang-Do-Bewegung resultierte aus dem Gedankengut
des Zen eine unüberwindbare Stärke, die schließlich
zu einer friedlichen Vereinigung der drei Königreiche unter
der Leitung Sillas ührte. In der folgenden Silla-Dynastie
wurde Soo Bak Gi und Taek Kyon zur nationalen Kriegskunst erklärt,
in der jährlich Wettkämpfe ausgetragen wurden, um den
besten Kämpfer zu ermitteln. Der Wettkampfsieger erhielt
einen bedeutenden Posten in der Regierung. Auch während der
Koryo-Dynastie (918 - 1392 n. Chr.) erfreuten sich die kriegerischen
Künste großer Beliebtheit. Somit wurde das Taekyon
fast 800 Jahre lang weitergepflegt und perfektioniert. In der
folgenden Yi-Dynastie (1393 - 1910 n. Chr.) wurde jedoch alles,
was mit dem Militär zu tun hatte, abgewertet.
Da aber der äußere Anlaß der Auseinandersetzung
mit den Nachbarstaaten im Laufe der Zeit verschwand, erlahmte
die schöpferische Kraft des Volkes, und die Entwicklung des
Do stagnierte.
Als im 14. Jahrhundert die Lee-Dynastie folgte, wurde das Taekyon
nur noch von kleinen Gruppen am Leben erhalten.
Im Jahr 1910 erfolgte die Besetzung Koreas durch japanische Truppen,
und Taekyon wurde in seiner öffentlichen Ausübung verboten.
Damit war aber der äußere Anlaß, der das Taekyon
zu seiner einstigen Blüte geführt hatte, wieder gegeben:
die Bedrohung von außen. Gerade das führte dazu, daß
das Taekyon von neuem ausgeübt und gepflegt wurde und auch
diese schlimme Zeit ohne Schaden überstand. Nach der Niederlage
der Japaner 1945 war das Interesse vorhanden, das Taekyon der
Öffentlichkeit zugänglich zu machen, und es erfolgte
schnell eine allgemeine Verbreitung.
In dieser Zeit entstand eine Bewegung unter der Führung von
General Choi, Hong Hi mit der Aufgabe, das Taekyon neu zu ordnen
und eine umfassende äußere Organisation zu entwerfen.
Im Rahmen dieser Neuordnung änderte er auch unter Mithilfe
eines Komitees, dem bedeutende Persönlichkeiten Koreas angehörten,
den Namen des Taekyon in Taekwon-Do, was soviel wie "der
Weg des Fußes und der Hand" heißt.
Zwischen 1950-1953 entwickelten die Meister Südkoreas unter
Leitung von General Choi Hong Hi ein neuen Kampfsport nach dem
japanischem Modell. Taekwondo vereinte die bestehenden Stilrichtungen
Chang Hon Yu, Chang Moo Kwan, Chung Do Kwan, Chi Do Kwan, Oh Do
KWan, Yul Kwan Sool, Kang Duk Kwan, Yun Moo Kwan und andere. 1955
führte dann General Choi Hong Hi im Auftrag der südkoreanischen
Regierung Taekwondo als Nationalsport ein.Die Disziplin wurde
schnell zum koreanischen Volkssport und als Pflichtfach auch an
allen Militärakademien und Polizeischulen des Landes gelehrt.
Ein Graduierungssystem (Dan Gup Jedo) wird gegründet und
Regeln für den Wettkampf erstellt und 1961 wird General Choi
Hong Hi der erste Präsident der Korean Taekwondo Association
(KTA). 1965 brach eine Abordnung höchster Danträger
von Korea auf, um das Taekwondo in der ganzen Welt zu verbreiten.
Seit dieser Zeit wird diese koreanische Kampfkunst auch in Europa
unterrichtet. In der deutschen Delegation von Choi Hong Hi war
übrigens auch Großmeister Jae-Hwa Kwon.
damalige Königreiche in Korea:
1.Koguryo (37 B.C. - 668 A.D.)
2.Baek je (18 B.C. - 600 A.D.)
3. Silla (57 B.C. - 936 A.D.)
inhaltliche Auszüge von: Volkshochschule Pullach |
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